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siehe:
Vereinsförderung - Homeopage für den Verein
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Die Gratisarbeit wird in der Politik und neuerdings auch von den Vereinten Nationen hoch gelobt. Über den Wirtschaftsfaktor Ehrenamtlichkeit ist aber bislang nicht viel bekannt.
In der Altenpflege, in der Kultur, in der Katastrophenhilfe, in Sportvereinen, in der Politik sowie im Umweltbereich engagieren sich Personen, ohne Geld für ihre Arbeit zu erhalten.
Vielfach erfolgen diese Leistungen nicht nur gratis sondern auch relativ unbemerkt - nur ein Teil der Aktivitäten ist auch mit "Ehre" verbunden und wird entsprechend wahrgenommen und honoriert.
Damit gibt es erstmals seit 20 Jahren wieder verlässliche empirische Evidenz zur wirtschaftlichen Bedeutung der Gratisarbeit.
In Deutschland gibt es
594.277 eingetragene Vereine (e. V.).
Vereine können sich im Vereinsverzeichnis kostenlos eintragenVereinszwecke:
Sport 38%
Freizeit, Heimatpflege, Brauchtum
18%Soziales, Wohlfahrt, Religion, Entwicklungshilfe 13%
Kultur und Kunst 12%
Berufs-/Wirtschaftsverbände und Politik 10%
Interessenverbände und Bürgerinitiativen 8%
Umwelt und Naturschutz 1%
51,1 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 15 Jahren also ca
25 Millionenen Bundesbürger sind ehrenamtlich aktiv, viele davon in mehreren Aktivitätsfeldern.
Männer arbeiten insgesamt etwas häufiger ehrenamtlich als Frauen. Dies gilt vor allem für den Sport, die Katastrophenhilfe und die Politik. In den sozialen und religiösen Diensten engagieren sich hingegen mehr Frauen. In der Sozialpolitik ist die Gratisarbeit daher ein Frauenthema.
Ehrenamtliche wenden
wöchentlich im Durchschnitt etwa fünf Stunden für ihr Engagement auf. Das Arbeitsvolumen Ehrenamtlicher beträgt
rund 125 Mio. Arbeitsstunden pro Woche.
Dies entspricht der
Arbeitsleistung von 3,5 Mio. Ganztagsbeschäftigten und damit einer Größenordnung von etwa 8,3 Prozent der deutschen Erwerbstätigen.
Würde dies Arbeitszeit nur mit 10,- Euro pro Stunde bezahlt, dann
müssten die Deutschen dafür jährlich 65 Milliarden Euro aufwenden.
Gratisarbeit ist somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Weitaus die meiste ehrenamtliche Arbeit wird im Bereich der sozialen Dienste geleistet - darunter fallen Betreuungs- und Pflegeleistungen, Besuchsdienste und Mitarbeit in Eltern- oder Frauenselbsthilfegruppen, Familienverbänden usw. Aber auch Nachbarschaftshilfe sowie Kultur und Unterhaltung stellen wichtige Aktivitätsfelder dar.
Etwas mehr als die Hälfte der ehrenamtlichen Arbeitsleistung wird innerhalb von Organisationen erbracht, der Rest auf völlig privater und unorganisierter Basis. Vereine und Wohlfahrtsorganisationen sind daher wichtige Träger der ehrenamtlichen Arbeit, es wäre aber falsch, Ehrenamtlichkeit mit Vereinstätigkeit gleich zu setzen.
Während ehrenamtliche Arbeit innerhalb von Organisationen seit Beginn der Achtzigerjahre zugenommen hat, ist der Umfang jener ehrenamtlichen Arbeit, die privat geleistet wird (beispielsweise Nachbarschaftshilfe), deutlich zurückgegangen. Während 1982 die organisierte Gratisarbeit nur etwa ein Viertel des Gesamtarbeitsvolumens ausmachte, wurde im Jahr 2000 mehr als die Hälfte der ehrenamtlichen Arbeit innerhalb von Vereinen und anderen Organisationen geleistet. Insgesamt ist ehrenamtliche Arbeit seit den Achtzigerjahren zurückgegangen.
Ehrenamtliche Arbeit spielt im Sozialstaat somit nach wie vor eine wichtige Rolle. Allerdings kann sich die öffentliche Sozialpolitik nicht mehr stillschweigend auf die private Hilfe verlassen - wie dies in Zeiten der Budgetkonsolidierung oft politisch verlangt wird. Wenn sich Politik auf das Ehrenamt verlassen will, dann ist es auch notwendig, hinreichende soziale Randbedingungen für ehrenamtliche Arbeit zu schaffen. Dazu zählt z.B. die soziale Absicherung jener Personen, die Gratisarbeit auch im Dienste der Gemeinschaft leisten.
Lisoma.de will die Ehrenamtlichen Arbeiten würdigen indem Lisoma.de es Vereinen ermöglicht eine kostenlose Homepage (Content-Management-System) zu erhalten um dann die Ehrenamtlichen Mitglieder auf der Homepage
zu ehren, was oftmals ein größerer Ansporn als eine Entlohnung sein kann.
Lisoma.de selbst gehört zum
Freizeit & Events Lifedate e.V. (siehe
www.lifedate.net und
www.lifedate.de) und hat es sich zum Ziel gesetzt zu dem Organisieren von Freizeitaktivitäten -
Freizeitaktivitäten zu fördern und zu würdigen.
Bewerben Sie sich jetzt ! HIER !Autor: Martin Brotzler
(Vorstandsvorsitzender Freizeit & Events Lifedate e.V.)
unter Hinzuziehung von Daten des Statistischen Bundesamtes und BROMA Marktforschung und Auswertung verschiedener wissenschaftlicher Studien